Guido´s
Klatschspalte
Gehörst auch du zu den Klatschtanten, die sich in der Gerüchteküche
besser
auskennen
als in der Eigenen ?
Dann bist du hier ja genau richtig !
Guido
Gaffer (Der Außenreporter mit
Insiderwissen) klärt auf.
Einfach auf die gewünschte Schlagzeile klicken und schon wirst du verbunden
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Nichts für Weicheier, Totensonntag schon im Juni? (Teil1&2)
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So werden wir
Weltmeister
!
... und Guido Gaffer weiß wie´s geht.
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AC/DC vs THE JACK
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Die Status Quo-Influenza
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Der
Marathonmän
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Die Geschichte vom Weihnachtsmann seim Schwester
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Ole, wir fahr´n mit´m Bus nach Barcelona (mit Status Quo auf Tour)
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Ein Indianer kennt kein Schmerz !
(Oder vielleicht doch ?)
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Das Wunder von
Happy Town (Madonna vergießt Tränen)
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"Mein lieber Scholli"
(Ist Angelina Jolie schon wieder
schwanger ?)
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Wat älls ?
(Mit Gluunie Schorsch auf´n Nespresso)
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"ertappt" (Johnny auf Abwegen)
Nichts für
Weicheier,Totensonntag
schon im Juni?
Teil 1
Guido Gaffer war leibhaftig dabei.

Wer am Sonntag den 20.06.2010 in den Wäldern rund um Happy Town unterwegs
war, oder gar das
legendäre Stellwerk zu einem Einkehrschwung aufsuchen wollte, der fragte sich
sicherlich,
"hää - isch heit Doodasonndaag ?"
Diese Frage können wir mit einem klaren NEIN beantworten, Guido Gaffer unser
Außenreporter
mit Insiderwissen war zufällig Zeuge dieses Ereignisses und hier ist seine
Reportage.
Ich saß wie jeden Sonntag mit einem kühlen Blonden am Tresen des Stellwerks
beim Frühschoppen, als plötzlich
die Tür regelrecht aufflog und düstere Gestalten den Raum betraten.
Erst dachte ich, ich sei im falschen Film,
doch dann stellte sich recht schnell heraus, ich war im Richtigen.
Die Sadisten der Leinwand waren nämlich gerade dabei in den alt ehrwürdigen
Gemäuern des Stellwerks ihr
Erstlingswerk als Filmemacher zu produzieren. Klar war, wenn die Sadisten der
Leinwand einen Film drehen
wird es sicher kein
Heimatfilm mit Gänseblümchen
und Streichelzoo, aber was da abging war der blanke Horror
und einfach nur
widerlich.
Unter der Regie von Rainer "Nasgul" Stetter und dem Kamerateam von Video
Maier
wurden verschiedenste
Szenen gedreht, die in den nächsten Tagen in den VM Filmstudios zu dem Schocker
"Zombiewerk"
zusammengeschnitten werden sollen um dann auf You tube der breiten
Öffentlichkeit zugänglich
gemacht werden. Nur gut, daß ich jederzeit einsatzbereit bin und ständig meine
Ausrüstung am Mann habe, denn
nur so war es möglich die folgenden Bilder zu schießen und sozusagen hautnah von
diesem Ereignis zu berichten.
v.L.n.R.: Kameramann Wolfgang Maier, Regisseur "Nasgul"
Stetter & Christian mit der großen Klappe.
Au wacke, die Zombies sind ja schon im Anmarsch ...

Doch an Guido Gaffer kommt keiner "uninterviewed" vorbei.
v.L.n.R.: Gsälzzombie, Schnittlingzombie, Hängmänzombie, Scherbenzombie,
Hirnizombie, Einaugezombie
unten: Rainer "Nasgul" Stetter, Azubizombie, Visagist Stefan Painter und
meinereiner Guido Gaffer.

Dieser Herr hat wohl ein spezielles Auge auf meine Brezel
geworfen.

Irgendwas muß mit dem Weißwurst-Frühstück nicht ok gewesen
sein, sieht ja voll übel aus die Kleine ...
Also Gestalten verkehren mittlerweile im Stellwerk ...
... doch Festlwirt Hans Wild & Saftschupse Andrea wissen
sich gegen solche Gäste zu wehren.
Kommen da etwa düstere Zeiten auf das Stellwerk zu ???

Noch mehr Grausliges erfahrt ihr sobald das Video fertig im Kasten ist. Bis denne, euer Guido.
Text & Fotos: G.G.
Teil 2
Am letzten Sonntag war es soweit, der zweite Teil des Zombiewerks
wurde abgedreht. In der Hauptrolle
diesmal kein geringerer als Johnny Playbäcker höchst persönlich. Als Jogger in
freier Natur hatte er etliche
Höhenmeter auf einem der steilsten Berge der Region, dem Herz-Jesu-Berg zurück
zu legen. Hierbei kam
ihm natürlich seine exzellente Fitness und sein durchtrainierter Body zugute.
Etliche hundert Mal musste er
die steilen Wege wiederholt hoch joggen, ehe Regisseur "Nasgul" Stetter mit dem
Ergebnis zufrieden war.
Für uns war wiederum Guido Gaffer (der Außenreporter mit Insiderwissen) bei den
Dreharbeiten dabei
und versorgte uns mit folgendem Bildmaterial.
Guido Gaffer - immer auf Augenhöhe mit dem Übel.
Überall lauerten finstere Gestalten auf Beute,
Jogger Johnny erhält genaue Anweisungen der Regie.
Wird auch er enden wie diese Beiden hier ???
Mit durchschnittener Kehle - irgendwo im Laub verscharrt ???
Ihr werdet es sicher bald wissen. Das ganze Grauen erfahrt ihr sobald das Video fertig
geschnitten im
Netz ist. Nach Guidos Insiderinformationen wird der komplette Clip
beim diesjährige Kurzfilm-Festival
im Emmelhofer Lichtspielhaus ausgestrahlt. Eine Art "Making Off"
soll es dieses Jahr ebenfalls noch im
Schelklinger Stellwerk zu sehen geben.
Bis denne, euer Guido.
Text & Fotos: G.G.
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So werden wir Weltmeister !
... und Guido Gaffer weiß wie´s geht
Ein Ballack allein bringt noch keinen WM-Titel.
Hey Jungs, dat klappt auch ohne den
Michael.
Jetzt laßt euch
mal dat Eine von mir gesagt sein.
Dat Wichtigste im Fußball ist doch
immer noch ...

... dat Einnetzen !

Also Jungs, macht einfach die Bälle ins Netz,
... dann klappt dat auch mit dem Titel.
Text: G.G. Fotos: Paparazzi
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AC/DC
vs THE JACK
Der knallharte Test von Guido Gaffer.
einsteigen, Türen schließen,
abrocken ...
Auch in diesem Jahr dampfen die Jungs von THE JACK mit ihrem Rock´Roll
Train wieder durch´s Ländle um mit
anderen Gleichstrom/Wechselstrom Fetischisten eine Schwabenstromparty zu feiern,
daß die Lichter ausgehen.
Wer THE JACK aus Geislingen schon einmal live erlebt hat, der weiß wie
Mann (und Frau sicherlich auch) sich fühlt,
wenn Matze, Suni, Ollo, Martin, Holger und Mägges ihre Starkstomkabel verlegen
und "da Volt nei land" - einfach geil.
THE JACK steht für AC/DC Musik vom Feinsten, hautnah und ohne großen
Schnörkel. Can i sit next to you girl ist
bei einem Gig der "Jäcks" genau so möglich wie die Hells Bells, Let there be
Rock oder der Highway to Hell ...
... so wurden sie in der Presse weltweit angekündigt
und deshalb beauftragten wir Guido Gaffer, den Außenreporter
mit Insiderwissen, dies zu überprüfen.
Am Freitag den 11.12.2009 hatte ich nun die Gelegenheit die Jungs von THE
JACK vor ihrem Gig im Schelklinger
Stellwerk persönlich zu treffen und sie auf Herz und Nieren zu testen. Hier ist
nun mein Urteilt.
Also, eins ist mir beim Betreten des Bahnhofgeländes gleich aufgefallen, der
Tourbus der "Dschäcker" aus Geislingen
fällt im Vergleich mit dem Firmenwagen ihrer australischen Kollegen doch eher
bescheiden aus ...
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Leider geht AC/DC dadurch mit 1:0 in Führung.
Auch der Aufbau des gesamten Bühnenequipments unterscheidet sich mit dem von
AC/DC nur minimal. Während
die älteren Herren aus dem fernen Australien aufbauen lassen, müssen die
knackigen Jungs aus dem Schwabenländle
selbst Hand anlegen und so dafür sorgen, daß der gute alte Schwabenstrom
irgendwie doch durch die schon in die
Jahre gekommenen Kabel und Leitungen im alt ehrwürdigen Stellwerk findet ...
Wieder Vorteil AC/DC, dadurch 2:0
Bei dem freundlichen Herrn am Eingang gab es dann den wohl größten Unterschied
zwischen dem schwäbischen
Original und dem australischen Import. Musste man im Sommer für ein AC/DC
Ticket in Hockenheim rund
90 € auf
den Tisch blättern, so bekommt man bei der Geislinger Kapelle schon für 10 - €uroren Einlass.
Also, schon mal 80 von diesen Dingern gespart und dafür einen dicken Punkt für
die Jackson Five aus Geislingen.
Nur noch 2:1 für AC/DC.
Die gesparte Kohle wurde natürlich gleich in ein t-shirt, eine Pizza und ein
Spezi investiert. Klarer Punktsieger hier
die Pizza von Andrea - äääh halt, die macht ja gar nicht mit.
Also der Punkt für 1a Merchandisepreise geht an ...(ta ta ta taa, Trommelwirbel)
... the winner is ... THE JACK !
Somit Ausgleich zum 2:2
Während sich die Jungs nach einem strapaziösen Aufbau und Soundcheck in den
Vip-Bereich zurück zogen und
sich ebenfalls mit Festls weltberühmten Küchenköstlichkeiten verwöhnen
ließen, mischte ich mich unters Volk um
den ein oder anderen AC/DC Fan zu interviewen ...
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Auf die Frage warum sie denn heute hier seien,
Antworteten die meisten der Rund 100, wieder in ihre Jugendzeit
zurückversetzten Altrocker - "Ha wäga ISI DISI".
Sorry Jungs, aber somit steht es 3:2 für die Australier
Auch ein Hinweis meinerseits, daß diese heute hier gar nicht spielen, sondern
lediglich eine Kapelle aus Geislingen,
schien ihre Vorfreude auf das was da noch kommen mag nicht im Geringsten zu
trüben.
... Punkt 21:00 und a Bissle war es dann soweit, ich war der Auserwählte, der
die Jungs ansagen durfte.
Unter tosendem Applaus betrat ich die Bühne und überbrachte der schon
sehnsüchtig wartenden Meute die erlösende
Nachricht. "HALLO FREUNDE DER STARKSTROMMUSIK, HIER IST DIE KAPELLE AUF DIE
IHR SO LANGE
GEWARTET HABT, - HIER IST THE JACK ...
Leider könnt ihr mich auf den Fotos nur sehr schlecht erkennen, besser gesagt
gar nicht, weil die Jungs meinten,
sie müssten das Stellwerk einnebeln ...
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Was dann kam waren fast 2 1/2 Stunden Rockmusik
voll auf die Zwölf, laut und dreckig, so wie Rockmusik sein muß.
Deshalb hier von mir einen ganz dicken Punkt für die Geislinger Combo. Es sind
nicht meterhohe Verstärkertürme und
Tonnen von Bühnenkulissen mit kilometerlangen Absperrungen nötig um ne gute Show
und einen klasse Sound zu
zaubern. Nein, ne richtig geile Band hautnah zum mitrocken, so wie am Samstag im
Stellwerk, reicht völlig aus.
Deshalb
Endstand AC/DC : THE JACk = 3:3
So und hier noch einige Fotos der Jackson Five aus Geislingen..
Holger, Matze, Suni, Martin und Ollo sind THE JACK.
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Aua, da hat sich wohl einer die Fingerkuppe abgehobelt ...
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Selbst einen Status Quo-Fan lässt The Jack nicht kalt, das muß auch Suni festhalten.
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Martin, Holger und Ollo geben alles ...
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... während Suni und Matze sich durch die Massen rocken.
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Mehr über die "Dschäcker" findest du auch unter www.alarmmusik.de
Bis denne, Guido Gaffer
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DIE STATUS QUO-INFLUENZA
Ein Tatsachenbericht von Johnny P.
Wir schreiben das Jahr 1976 ...
Ohne es zu wissen infizierte ich mich im Alter von 12 Jahren mit einem für mich
bis dahin unbekannten Virus.
Mit meinem ersten eigenen, damals handelsüblichen Mono-Cassettenradio war ich
ständig auf der Lauer um
einen bestimmten Song einer mir bis dahin unbekannten Gruppe endlich auf Cassette mit zu
schneiden.
Irgendwann Mitte dieses Jahres ist es mir dann auch tatsächlich gelungen dieses
Lied auf Band fest zu halten.
Das der Anfang des Stückes auf meiner Aufnahme fehlte weil ich erst nach einigen
Sekunden erkannte das es
bei dem eben Gespielten um genau diesen von mir so ersehnten Song handelte, war
genau so egal, wie das
Gebabbel des Radiomoderators, mit dem er schon lange vor Ende das Stück ausblendete.
Ich war stolz, ich
hatte nun
diesen Song und konnte ihn von nun an zu jeder Zeit hören, so oft ich wollte -
Und ich wollte, ich hatte
schon fast
Hornhäute auf dem Zeigefinger vom dauernden Zurückspulen. Ich hatte zwar noch
immer keine Ahnung
von welcher
Gruppe dieser Song nun stammt und auch nicht wie der Titel richtig hieß, aber
die sangen des Öfteren
"i cant life
without the rain" und "rain is falling on my head" und
deshalb nannte ich den Song einfach
"Das Regenlied".
Egal wem aus meinem damaligen Freundeskreis ich meine Errungenschaft vorspielte,
keiner konnte mir sagen um
welche Gruppe es sich hierbei handelte. Wie sollten sie auch? Alle hörten zu der
Zeit Abba, Boney M., vielleicht
noch Smokie oder die Bay City Rollers, aber diese Art von Musik war vielen doch
noch fremd.
Ein gutes Jahr später als ich wieder einmal mit meinem Cassettenrecorder in
Lauerstellung saß, schnitt ich leider
wieder nur den Schluß eines Songs mit, der mir sofort in die Beine ging. Doch
dieses Mal konnte ich gleich den Titel
und den Interpreten ausfindig machen. "Schdatus Gwo mit Rockin all over the
World" sagte die Moderatorenstimme
im Radio.
- Hää, wer? Schdatus Gwo? Noch nie gehört.
Gleich am nächsten Tag nach den Schularbeiten machte ich mich auf um im
Elektro-Fachgeschäft bei uns im Ort
nach "Schdatus Gwo zu suchen. Peter Alexander, Die original Oberkrainer,
Die Starparade, Heino und Harpo, alle
waren sie mit einer LP vertreten, aber Schdatus Gwo? Fehlanzeige.
Als mich dann Frau Detzel fragte ob ich denn
etwas bestimmtes suche und ich nach
"Schdatus Gwo" verlangte,
stellte sie mir nur eine Frage. "Was isch des?"
Ok dachte ich mir, das war´s und antwortete "a Grubbe" ! - Kenne ich nicht, aber
ich kann dir auch eine Platte
bestellen wenn du sie willst und wenn du weißt bei was für einer Plattenfirma
sie erschienen ist.
Hmm, - keine Ahnung,
aber bestellen brauchen sie sie nicht, ich habe eh keinen Plattenspieler
antwortete ich ihr.
Sie könnte aber auch die Musikcassette bestellen, das wäre auch möglich bot sie
an.
Moment, ich glaube ... da war doch was??? Sie führte mich zu einem
Plexiglasregal in dem ca 30 verstaubte
Musikcassetten schon längere Zeit auf Käufer zu warten schienen. Ich traute
meinen Augen nicht, gleich 2 X war
Status Quo vertreten. "Blue for You" und eine "Live" MC standen neben einander.
Nicht ein einziger Titel der auf den
beiden MC´s drauf stand sagte mir etwas, aber jetzt hatte ich wenigstens ein Bild
von den Jungs die mich so
faszinierten.
Die Live-Cassette schied aufgrund ihres Preises schon mal aus. 19 Mark 50 sollte
sie kosten.
Warum ist die so teuer fragte ich und bekam als Antwort: "Ha die isch halt no recht nei". (Heute weiß
ich daß es sich
um eine Doppel-MC
gehandelt hat) Ok, dann nehme ich eben die Andere dachte ich mir. Das
Preisetikett mit 12 Mark
und 30 klebte zwar auf der
Hülle, aber "da kenn mer no a bissle was wegdoa" meinte Frau Detzel.
War auch
dringend nötig, denn ich hatte nur 10
D-Mark dabei. Um 9 Mark hab ich sie dann auch bekommen. Wieder
daheim habe ich dann natürlich gleich meine erste selbst gekaufte,
bespielte Musikcassette in meinen Recorder
eingelegt und war gespannt darauf, was mich nun erwartete.
Boh-ey, ging schon recht flott los das Ganze, aber beim
letzten Titel auf Seite 1
(ja, damals hatten die Dinger noch 2 Seiten) traute ich meinen Ohren nicht. "RAIN" stand da
auf der Cassettenhülle und
es war mein Regenlied, das wo ich schon seit über einem Jahr suchte.
Und das soll nun auch
von diesen Status Quo sein? Genau wie
dieses Rockin all over the world das mir so
supi gefällt?
Ich war total happy
und beschloss, ich bin von jetzt ab Status Quo Fan.

Am 25. Januar 1979 war es dann soweit, mein erstes Status Quo Konzert in der
Ulmer Donauhalle stand an.
Wochen
vorher war ich aufgeregt und hütete meine Eintrittskarte mit der Nr 0554 die ich
für stolze 17 Mark +
1 Mark 50
Vorverkaufsgebühr zusammen mit einem Konzertplakat erstanden hatte. Jahrelang
hinterher kribbelt
es noch immer wenn
ich an dieses Ereignis zurück denke. Genau so wie bei den meisten der rund 70
Gigs die ich
seither mit Status Quo
erleben durfte. Egal ob in den 80zigern in denen sich die Band Status Quo
personell als auch
musikalisch veränderten,
ob in
den 90zigern, in denen es auch einige musikalische Ausrutscher gab, oder zu
Beginn
2000 als die Jungs eine
Spielfreude an den Tag legte wie nie zuvor und ständig
auf Tour waren (und immer noch sind),
ich war begeistert von dieser
genialen Band.
Am meisten Spaß hatte ich auf den Konzerten zwischen 2002 und 2007.
Egal ob
Zürich, Wembley,
Dornbirn, St Leon Roth, Stuttgart ..., überall wo Quo
aufkreuzten war Party, Spaß und gute
Laune bei "mir" angesagt.
Doch seit der
Picture-Tour im letzten Jahr ist weder Vorfreude, noch das tolle Feeling nach
dem Konzert bei mir vorhanden.
Ich höre zwar nach wie vor 24 Stunden am Tag
die Mucke meiner Lieblingsband rauf
und runter ohne daß mich auch nur ein
Stück
davon langweilt, aber das Gefühl zu einem Livegig von meinen Jungs zu
wollen,
auch wenn es gleich hier um die Ecke
wäre, das verspüre ich leider nicht. Es
spielt dabei überhaupt keine Rolle,
ob die Herren um Mr. Rossi nun das schon seit
Jahren von einigen scharf kritisierte Set endlich ändern oder nicht. Bei
mir ist es zweitrangig welche Songs sie spielen.
Klar, wenn sie mich fragen
würden hätte ich natürlich auch so meine
Wünsche, aber frag 100 und du hast 100
Verschiedene.
Nein, mir gefällt die Art und Weise nicht mehr wie sich
Status
Quo in den letzten 2 Jahren präsentieren.
Daß man bei einem Jubiläum wie
beim 40zig Jährigen ein Konzert mitschneidet
und dieses dann 1 Jahr später als DVD auf
den Markt bringt (Just doin it), damit eine "neue" Tour startet,
um damit noch
ein paar Pfund in die eigenen Taschen zu
scheffeln, das ist ja noch
vollkommen ok. Schließlich ist das Projekt Status
Quo schon seit Mitte der
80ziger keine reine
Rockband mehr, sondern eine Firma die schwarze Zahlen
schreiben muß.
Aber, daß nur 2 Jahre später erneut ein 40zig jähriges Jubiläum gefeiert wird (Picture 40 Years
of Hits) und dies nun
ebenfalls
als DVD
an den Mann bzw die Frau gebracht werden soll
und damit wieder eine "neue" Tour gestartet werden
muß (welche
auch
immer? Vielleicht die " Best of the Best from the very Best from the greatest Hits from
Allerbesten
...)
und dazu noch
ohne daß eigentlich wirklich etwas Neues auf diesem Filmchen
ist, das sind nicht die Status Quo die ich
so liebe.
Die Picture Tour 2008 hat mich persönlich schon sehr enttäuscht. Nicht wegen dem
Set, sondern wegen der
"billigen"
Aufmachung der Show insgesamt. Nicht genug daß man
versuchte mit 3 Leinwänden auf denen Fotos der
letzten 40 Jahre
eingespielt
wurden von der immer gleichen "Bühnenaction" ab zu lenken. Ok,
Quo hatten noch nie groß
eine "Show",
war auch gar nicht nötig, Quo Live hieß
Musik pur, ohne Firlefanz und Schnörkel. Aber selbst das hoch-
ziehen der rechten
Augenbraue von Francis ist heute wie schon die letzten 5 Jahren
an bestimmten Stellen der Show
genau so vorhersehbar,
wie das was in Minute 27
oder 58 einer Quo-show passieren wird.
- Natürlich ist der Großteil der Zuhörer die heute ein Quokonzert besuchen nicht in
der Kategorie "Hardcore-Fan" ein zu
ordnen
und
besucht maximal alle 5 Jahre ein
Konzert von Quo.
- Natürlich muß Quo seine Hits wie Whatever you want, In the Army now, Rockin
all over the World ... bei einem Gig
spielen,
schließlich kommen 90% der "Normalos"
wegen genau dieser Songs, aber muß es bitte schon seit 1813 in der
immer genau
identischen Version und Reihenfolge sein?
Ist es solch begnadeten Musikern nicht möglich aus ihren
Stücken mal eine
andere Livenummer zu machen? Vielleicht mit einem geilen Solo oder eine extra Longlive-Version?
Nicht einmal auf "Riffs"
(Coversongs) schafften sie es ihre eigenen Songs
in einer anderen Version zu präsentieren. Alle
wurden 1:1 so aufgenommen
wie man
sie schon die letzten 125 Jahre live spielt. Das Zweite was mir 2008 tierisch auf
den Keks ging, war daß man es nicht
schaffte eine Weihnachtssingle (die man schon über 1 Jahr vorher aufgenommen
hatte) so auf den Markt zu bringen, daß sie
auch der breiten Masse (und zwar
schon lange vor Weihnachten) zugänglich
gewesen wäre.
1 Woche vor Heiligabend
ist verdammt knapp um überhaupt die Chance zu haben in den Radiosendern
gespielt
zu werden.
Wer kauft sich nach Weihnachten noch so ein Ding ???
Aber in Sachen Eigenwerbung taten sich
die Jungs ja schon immer
sehr schwer. Wer
von den "Normalos" weiß überhaupt daß es von Quo etwas Neues gibt?
Quo selber sorgen ja dafür, daß niemand im Saal etwas davon mitbekommt, daß
man nicht im Jahre 1986 stehen
geblieben ist.
Maximal 2 neue Songs schaffen es
vielleicht ins "neue Set" um spätestens nach dem 5. Gig wieder aus
der Liste gestrichen zu
werden, - warum auch immer. Es war ja schon 1998 so, daß man es
vorzog bei "Wetten Dass"
lieber ein Medley mit alten Songs
zu präsentieren, als
etwas aus der damals aktuellen CD zu spielen. (Ok, aktuell war
ja noch das 1997 best of Album, "under the Influence" kam ja erst 1999
raus)
Getreu nach
dem Motto "Keiner weiß
daß
wir was Neues haben, also brauchen wir es auch nicht
zu spielen.
Ich bin auch davon überzeugt daß die heutige Band gar nicht in der Lage wäre ein
Stück wie "Gotta get up and go" live zu
bringen.
Erstens müssten sie dafür
proben (und dazu hat man offensichtlich keine Lust) und zweitens hat die Band
diesen
Song
wahrscheinlich nicht mal im Studio auch nur ein einziges Mal zusammen
gespielt. Also wurde der Song nur für die
damalige CD
(Party ain´t over yet) als
Füllmaterial genommen. Schade, ich finde einer der stärksten Songs den die Jungs in
den letzten 20 Jahren
aufgenommen haben. Überhaupt finde ich das Partyalbum das
Beste was Quo je im Studio gemacht
haben. Sicher hat der Ein oder
Andere darüber
eine andere Meinung, aber jeder hat eben einen anderen Geschmack und
das ist ja auch gut so.
Trotzdem hatte ich bei der Tour 2008 zum ersten Mal ein Konzert erlebt, bei der
mir das "WOW-
FEELING" völlig fehlte. Keine
Vorfreude auf das was da kommen mag
und auch als die ersten Riffs von Caroline ertönten
war nix von "jetzt geht´s ab"
bei mir zu
spüren. Irgendwie wusste ich schon zu genau was in den nächsten 100
min. auf
mich zu kommen würde. Nur 3 Monate zuvor in
Dornbirn war dies noch ganz anders. Das einzige was mir bei der Picture-
Tour 2008 ein
"Wow" entlockte, war Mannfred Manns
Earthband. Ich hatte sie noch nie vorher live erlebt und muß
sagen,
ich war überrascht wie sie ihre Hits zu einem wahren Liveerlebnis
(zumindest für mich) machten. Keine Ahnung, vielleicht
spielen sie ihr Songs ja auch schon seit Jahren immer so, aber für mich war
es Neu und mehr als eine Vorgruppe.
Sicher war dies auch der Anlass warum ich mich dann dazu entschloss, 2009 keinen
Gig von
Quo zu besuchen und eine
"freiwillige Quo-Livepause" ein zu legen. Noch vor 2 Jahren wäre
es für mich undenkbar gewesen, ein
Quokonzert das nur 30
km von mir weg stattfindet, nicht zu besuchen. Aber heute verspüre ich nicht im Geringsten, daß ich etwas
verpasse, wenn
ich nicht hin gehe.
Natürlich sind unsere Jungs nicht mehr die Jüngsten und können (oder wollen) aus
einem 4500 Times
kein 20 min Spektakel mehr
machen, aber alle Songs nur noch auf
3 min. zusammen zu kürzen finde ich schon schwach.
Wenn sie nicht alle Songs die sie
spielen wollen in ihren knapp 100 min. unterbringen, dann müssen sie eben den
ein oder
anderen Song ganz weglassen oder den Gig
um 20 Minuten verlängern.
Wenn dies aus konditionellen Gründen nicht
möglich sein sollte, dann frage ich
mich, warum muß jedes
Jahr im Herbst/Winter eine Marathon-Tour mit 60 Gigs
gestartet
werden wo schon im Vorfeld abzusehen ist, daß 5 - 10 Gigs ausfallen
werden. Warum nicht nur 30 - 40 Gigs im 2tägigen
Rythmus und dafür pro Konzert
15- 20 Minuten mehr Spielzeit ??? ( Ja ich weiß, die
ganzen Angestellten müssen ja auch
weiter bezahlt werden) Und dann bitte auch mal wieder mit einer ordentlichen Zugabe.
Das was seit ca 5
Jahre als Zugabe
angeboten wird, das ist ja wohl eher eine Mogelpackung. JW/RRM/&BYE
BYE JOHNNY stehen
doch eh schon von
Anfang an als Programmpunkt auf der Setlist. Man macht kurz eine kleine Pause und kommen dann wieder auf die
Bühne
damit es so aussieht wie wenn man zu einer Zugabe bereit ist.
Nicht einer meiner Bekannten (keine Quofans) die mich auf
den letzten
Konzerten begleiteten waren mit den Zugaben zufrieden,
(Was, das war´s schon ???
Das war ja nix !!!) obwohl
sie vom Gig insgesamt total begeistert waren.
Die dachten wohl vorher auch alle,
daß Quo seit 79 nur noch mit ihren Hits
bei
Oldieshows auftreten.
Zum Schluß noch ein Wort zu den Zuschauern. Bei Konzerten bis vor ca 10 Jahren
waren noch mindestens 2/3 der
Besucher damit
beschäftigt selber für gute Laune
und Stimmung zu sorgen. Sie rockten und sangen von der ersten bis zur
letzten
Minute zur Mucke
der Band.
Heute stehen 3/4 der Leute da und sind 90 min. damit beschäftigt auch alles
schön auf
Handy oder Digicam (oder am
Besten gleich auf Beidem) mit zu schneiden und haben keine Hände frei um mit
zu klatschen
oder für "Konzertatmosphäre zu sorgen
(geht ja gar nicht, sonst verwackelt ja das Bild). Was dabei dann für eine
Stimmung
herauskommt, das sieht man ja auf der "Trauerfeier
von Montreux. Es muß ja auch spätestens am nächsten Tag alles zum
100 000sten Mal
in You tube gestellt werden. (Gab es früher
Gott sei Dank alles
nicht, da wurde noch die LP gekauft und
nicht einfach down- oder up-
"geloaded") Heute gehen die Leute mit der
Einstellung zu einem
Konzert, so, ich bin da, nun
unterhaltet mich mal schön, ich habe
ja auch etliche Euroleins dafür bezahlt".
Daß es auch anders geht sieht man alle 2 Jahre in Zürich. Wer weiß, vielleicht
ist ja da
mein nächstes Quokonzert, denn
für mich ist
Status Quo
trotz allem immer noch meine absolute Lieblingsband.
Denn den Virus, den ich mir 1976 mit
dem
"Regenlied" eingefangen
habe, der sitzt tief und ist hoffentlich unheilbar ...
The party ain´t over yet, bis denne and bye bye Johnny
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Der
Marathonmän
Ein "Laifbericht", direkt von der Strecke, von
unserem "Laifer" Guido Gaffer.

Am Sonntag den 20.09.2009 fand zum
5ten Mal der Steinlauf - äähm, Einlaufmarathon - mmh
Einsteinlauf-Marathon in Ulm satt. Unser Sportreporter Guido Gaffer mischte sich
nicht etwa
unter die knapp 10.000 Zuschauer die die Strecke säumten, nein er mischte sich
unter die ca
14.000 Läufer die in 6 verschiedenen Laufstrecken eingeteilt waren.
Bereits am frühen Sonntagmorgen um Punkt 9:00 fiel bei der Ulmer Donauhalle
der Startschuss für die
Marathonstrecke (42 km und ein paar Zerkwätschte) den Halbmarathon (21 km), so
wie für den 21 km
Power-Nordic-Walking-Lauf (des isch des mit denne Stägga). Alles also Angebote
die ich aufgrund der
frühen Startzeit leider nicht wahrnehmen konnte. Wie gerne hätte ich mich auf
der 42 km Strecke mit der
ein oder anderen Läuferin unterhalten, Händynummern ausgetauscht oder das ein
oder andere Date für
abends klargemacht - aber nein, dank der DB war an einen Start zu dieser nicht
zu denken.
So kam es, daß ich erst um 10:01 mit dem Bummelzug aus Happy Town anreiste.
Pünktlich um 10:28
gab´s auch schon die wohlverdiente Dusche von oben für die Läufer, die ja schon
seit knapp 1 1/2 Std
unterwegs waren. Nur blöd, daß sich die Regenwolken nicht an den abgesteckten
Streckenverlauf hielten
und somit auch ich bis auf meine Wollsocken durchnässt wurde. Genau so erging es
natürlich auch den
rund 8.000 Marathon- und Halbmarathonläufern. Die knapp 1.200
Nordic-Power-Walker dagegen sind wie ich
finde selber Schuld. Die hätten mal lieber 2 Stockregenschirme mitgenommen
anstatt der blöden Skistöcke.
Die hätten sich doch denken können, daß es um diese Jahreszeit in Ulm eher
regnet als schneit.
Ich hatte also noch die Möglichkeit beim 10 km DING Walk (au mit Stägga), beim
10 km Citylauf oder beim
5 km Gesundheitslauf zu starten. Da ich mein original Schweizer Taschenmesser
nicht mit dabei hatte (wer
denkt schon do draa, daß er bei ma Marathon a Messer braucha keed ???) konnte
ich mir auch keine Stägga
schnizza. Also blieb nur der Citylauf oder des Gsondhaitsdeng.
Da sich nach inzwischen fast zweistündigem Dauerregen meine Unterhose zum
Swimming-Pool entwickelte,
beschloss ich den nächsten Lauf zu nehmen um nicht noch länger im Regen stehen
zu müssen.
Also auf zum Gesundheitslauf.
Normalerweise stellt man sich bei so einer Großveranstaltung mit über 1.000
Läufern zum Start in so genannte
"Blöcke" auf (de Guude vorn, de weniger Guude en der Mitte ond de Mende am Ende)
aber mir war des egal, ich
hab denkt, schdehsch oifach do na wo no niemand schdoht. Ja und des war näba der
StartNr. 11572 - welch ein
Zufall, ich war die StartNr 11573 und so kam es, daß wir noch vor dem
Startschuss ins Gespräch kamen.
So verflog die Zeit bis zum Rennbeginn wie im Fluge und auch der Regen ließ
schlagartig nach. Leider hab ich die
knackige Blondine im Laufe des Rennens aus den Augen verloren, denn nach wenigen
hundert Metern begann sie
sich nach hinten ab zu setzen. Ich befand mich nun in Gesellschaft eines -
nennen wir´s mal etwas ungepflegten,
hellhäutigen (aber sowas von kääsig) und tranzpirierenden Herrn, dessen
Deodorant sicher schon vor mehreren
Stunden seine Wirkung aufgab. Also nix wie weg hier hab ich mir gedacht und
setzte links den Blinker um rechts
an ihm vorbei zu ziehen. Bei diesem Ereignis muß ich wohl übersehen haben, daß
ich inzwischen die deutsch-
bayrische Grenze überschritten hatte. Neu-Ulm stand auf einem Schild zu lesen, -
au wacke dachte ich mir,illegale
Einreise ohne gültige Papiere wird doch in diesem Staat mit der
Zwangseinbürgerung bestraft, also nix wie weg.
Doch ich glaube, daß sie mir schon dicht auf den Fersen waren. Überall
Straßensperren und an allen Ecken und
Abbiegungen standen uniformierte, bayrische Polizisten. Ich glaube sie waren zum
Äußersten bereit, denn alle
paar hundert Meter standen Krankenwagen und Sanitäter vom bayrischen Roten
Kreuz. Also Guido sagte ich mir,
nicht groß auffallen und so schnell wie möglich wieder rüber nach Deutschland.
Nach knapp 3 km konnte ich mich
dann über einen klein Fußgängerüberweg in der Nähe des Ruderclubs endlich in den
Westen absetzen.
Die Einreise erfolgte ohne große Formalitäten und weiter ging es, diesmal auf
der Ulmer Seite, entlang der Donau.
Ein ziemlich übler Streckenabschnitt, erstens konnte ich genau die
hunderttausend Verfolger auf der bayrischen
Seite sehen die mir im Nacken saßen und zweitens lag vor mir ein Abschnitt, der
zumindest optisch über mehrere
tausend Meter kerzengrade zu führen schien um am Ende des Horizonts wieder in
einer Schleife zurück zu führen.
Genau in diesem Moment kam mir auf eben dieser Schleife ein Engel entgegen. Wir
waren vielleicht 25 cm Luftlinie
von einander getrennt und ich war mir sicher, daß sie mir unbedingt ihre
Händynummer mitteilen wollte.
Im vorbeihuschen lächelte sie mich an und hauchte mir ins Ohr "ruf mich an" -
ich meine irgendwo habe ich diesen
Satz früher schon mal gehört, aber wer hat schon bei nem Marathon sein Händy
dabei ???
Also blieb nur Eins, Füße unter den Arm klemmen und laufen laufen laufen - und
wie ich lief.
Im Nu legte ich die noch anstehenden Kilometer zurück und als ich auf Höhe des
Berblinger-Brunnen in die
Hirschstraße einbog wurde mir ein Empfang bereitet den ich bis dahin nicht
kannte. Tausende von Zuschauern
applaudierten und jubelten mir zu, obwohl ich nicht einen einzigen von ihnen
kannte. Aber so ist es halt,
selbst als Außenreporter mit Insiderwissen kann man nicht alle Leser der
Klatschspalte perseenlich kennen.
Ach übrigens, nur so nebenbei, ich belegte Gesamtplatz 58 und in meiner
Altersklasse Platz 3, was leider nicht
ausreichte um den Engel noch zu überholen ...


Text: G.G. Fotos: Paparazzi
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Die Geschichte vom
Weihnachtsmann seim Schwester
Eine Weihnachtsgeschichte mit Guido Gaffer.
Draußen vom Walde komm
ich her ...
So, oder zumindest ähnlich doof beginnen die meisten Märchen die uns bisher vom
Weihnachtsmann
erzählt wurden. Doch stimmt das wirklich? Guido Gaffer machte sich auf den Weg
um dieses Geheimnis
zu lüften. Hier nun seine Geschichte ...
Wenn es also tatsächlich stimmen sollte daß er vom Walde draußen kommt, wo
könnte man ihn dann
besser abfangen, als direkt am Waldesrand? Dachte sich Guido G. und machte sich
auf um genau dort
auf ihn zu warten. Doch wann kommt der Weihnachtsmann eigentlich genau? Etwa
schon in der Nacht
vom 5. auf 6. Dezember, oder erst am Nikolaustag gegen Abend?
Um ihn auch wirklich anzutreffen, setzte sich Guido schon am Abend des 5.
Dezember an den Waldrand
jenseits von Happy Town und wartete ... - und wartete ... - und wartete. -
Nichts tat sich. Doch Guido hielt
den eisigen Temperaturen in stockdunkler Nacht tapfer stand und fror sich bis
zum Tagesanbruch fast den
Arsch ab. Doch für sein zähes Harren wurde Guido am Morgen des 6. Dezember so
gegen 10:34h belohnt.
Ein knackiges Mädchen mit großen ... ääh roter Mütze kam singend und frohgelaunt
am halb erfrorenen
Guido vorbei und grüßte recht aufrei... ääh freundlich. Sie erzählte, daß sie
gerade in Happy Town zu
Besuch wäre und bei dieser Gelegenheit wolle sie gleich ihre kranke Großmutter
besuchen, die im Walde
jenseits von Happy Town wohne.
Urplötzlich wurde Guido klar, daß er seinem Ziel ganz nahe war. Wenn die olle
Oma von der geilen Mieze
mitten im Wald wohnt, dann kennt die bestimmt auch den Weihnachtsmann. Oder noch
Besser, vielleicht
ist ja der Weihnachtsmann mit Rotkäppchens Oma verheiratet. Dann wäre ja
sozusagen die schnuckelige
Braut an Guidos Seite die Enkelin vom Nikolaus.
Um mehr Licht ins Dunkle zu bringen, stellte Guido nun eine raffinierte Frage.
" Glaubst Du eigentlich an den Weihnachtsmann?"
Ohne zu überlegen antwortete
das scharfe Lu... ääh
Mädchen " Klaro, ich bin doch seim Schwester".
Fragend starrte Guido auf die großen, runden ... ääh Augen des Mädchens.
" Wieso? - Bist du gar nicht Rotkäppchen?"
Schlagartig wurde Guido klar, daß er sich wohl bei der Identität des sexy Girls
geirrt hatte. In diesem
Moment aber war Guido diese kleine Verwechslung sch...egal, schließlich hatte er
gerade die alte, öde
Weihnachtsgeschichte um eine bis dahin nie gekannte Figur erweitert. Und zwar
...
Am Weihnachtsmann
seim Schwester
Ach übrigens, sie nahm Guido dann noch mit zu Ihrer Großmutter in den Wald
jenseits von Happy Town,
wo sie bei Tee und Weihnachtsgebäck in Omas alten Fotoalben stöberten. Dabei
konnte Guido feststellen
daß ihr inzwischen verstorbener Opa früher schon sein Geld als Nikolaus
verdiente.
Ihr Opa Nico L. in seinem
"Weihnachtskiosk" im Jahre 1987

Heute betreibt dieses Geschäft ihr Bruder noch zeitweise in den Wintermonaten.
Meistens zwischen
dem 5. und 6. Dezember. Ansonsten hält er sich in wärmeren Gefilden auf, wie
diese Fotos beweisen.
Brüderlein & Schwesterlein auf dem Weg zur Arbeit

Ihr Bruder auf seinem "Sommersitz"
Nun aber frohe Weihnachten,
Gesundheit und nen Sack voller Geschenke ...
G.G.
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Ole, wir fahr´n mit´m Bus nach Barcelona
(mit Status Quo auf Tour)
Eine Geschichte von und mit Johnny P.
Im österreichischen Dornbirn nahm Johnny
P. den von Wien über Graz kommenden 5***** Deluxe-Bus des
Reiseveranstalters "Phönix" in Empfang. Phönix hat sich schon vor
Jahren auf Senioren-Gruppenreisen
spezialisiert und stellt nun mit diesem Exemplar auch "besonders anspruchsvolle
Kunden" zufrieden.
Geplant war, daß die Senioren hier eine
kleine Rast vor ihrer
Weiterfahrt nach Locarno (Schweiz) und
danach zurück nach London (England) über Barcelona
(Spanien) einlegen sollten.
Als der
Bus um 13:07 am Hinterhof des
Hotels eintraf und sich die Türen der fahrenden Festung öffneten,
passierte zunächst ... nichts
...(Foto links)
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... Erst als der zufällig anwesender Altenpfleger
Dave S. (Foto rechts) etwas in englischer Sprache in das
Innere des Busses rief, schien so etwas wie "Leben in die Bude" zu kommen.
Mein erster Gedanke war natürlich "Oh fuck - Engländer". Doch als diese dann "das
Licht der Welt erblickten"
stellte sich sehr schnell herausstellte, daß es sich hierbei um die fünfköpfige,
britische Abordnung der
Boogie Woogie-Partei "SQ" handelte.
Das Empfangspersonal (bestehend aus Berthold T. aus B., Patrick B. aus Z.,
Sebastian ? aus S.,
Johnny P. aus HT., so wie einige Andere, mir jedoch leider namentlich entfallen)
begrüßte die Ankömmlinge
recht freundlich und halfen ihnen spontan, den richtigen Weg auf ihre Zimmer zu finden
...
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... Da die britische Abordnung leider unserer
Sprache nicht mächtig war, musste mächtig improvisiert werden.
Besonders der Parteivorsitzende "Francis Michael Dominic Nicholas Rossi" (auf
den Fotos mit blauem T-shirt)
bevorzugte ein "nuschel-englisch", welches jegliche Kommunikation unterband.
Doch das Personal am Empfang war bestens vorbereitet. Mit Papier und Fettstift
wurde der Weg zum Lift und
den zugeteilten Zimmern aufgezeichnet und mit Händen und Füßen sein Wissen
bestmöglich weiter gegeben ...
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![]() |
... Besonders Patrick B. (auf den Fotos rechts) ein
alter Hase im Umgang mit Hilfsbedürftigen, hatte den Dreh
recht
schnell raus und sorgte so für einen reibungslosen Ablauf beim "check in".
Foto links: Patrick erklärt John Rhino Edwards den kürzesten Weg zur Hotelbar ...
Foto mitte: Andrew Bown lässt sich von Patrick den Rettungswegeplan des Hotels
zeigen ...
Foto rechts: Matthew Letley hat´s wohl nicht so ganz verstanden, er ließ sich´s
lieber 2 x erklären.
Foto unten: Rick Parfitt notiert sich das Ganze vorsichtshalber, "Mann" kann
ja nie wissen ...
![]() |
... Nachdem dann alle Klarheiten beseitigt waren,
ließ es sich Mr. Rossi nicht nehmen und wollte unbedingt
zusammen mit Johnny Playbäcker auf einem Erinnerungsfoto
abgelichtet werden ... (Foto unten)
![]() |
... Von diesem Ereignis scheinbar ergriffen,
irrte Mr. Rossi orientierungslos und fragend durch die Menge, die
ihm leider auch nicht sagen konnte ( lag´s an den Sonnenbrillen ?) daß die Tür ( links
im Bild ) offen stand ...
![]() |
... Trotzdem, zum Dank lud Mr. Rossi Johnny und seine
Freunde zur all abendlichen Parteiparty in die
Messehalle ein. (Fotos links unten )
Außerdem signierten noch alle
Parteigenossen eine Gitarre (Foto rechts unten), die sie Johnny mit auf
seine Reise
gaben, damit der er und seine Band, DIE GRANULA+OREN
(Foto ganz unten)
die Frohe-Botschaft des
Boogie-Woogie noch besser hinaus in die Welt tragen können.
Weitere Partyfotos findest du bei
den Status Quo Links ... oder unter
wewewe.musch-halt-sucha.de
bye bye Johnny
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Text u. Fotos: Johnny Playbäcker
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Ein Indianer kennt kein Schmerz !
(Oder
vielleicht doch ?)
Guido klärt auf.
Heute erhielt unsere Redaktion eine Eilmeldung, in der mitgeteilt wurde,
daß das für
Samstag geplante Gastspiel des Rührpottindianers
“Milly Wichtl” ausfallen muß.
Begründet wurde diese Absage mit folgenden Worten:
“Der ganze Stamm liegt flach, es haben alle Viren.
Mein Gott, wenn wir uns früher als kleine Buben beim Cowboy spielen auch so
angestellt
hätten und immer gleich aufgegeben hätten, nur weil wir mal den
Abhang
runter fielen
und flach lagen.
Also ich bin auf “alle Viren” wieder hoch gekrabbelt, biss die Zähne
zusammen
und
weiter ging es. Strickt nach der Devise “Ein Indianer kennt kein Schmerz”
Aber früher, früher war eh alles Besser wie gestern.
Die ganzen Halunken, die in Winnituu won und Winnituu tuu von der Kugel
getroffen
tot
von ihrem Pferd fielen, die rissen sich einfach am Riemen und ritten bei Winnituu srii
wieder
in vorderster Front mit.
Auch ein Indianer, der auf dem Kriegspfad zufällig vom planlos
umherirrenden
Pfeil
seines Blutsbruders getroffen wurde, brach diesen einfach ab, riß sich
ein Stück
Stoff
aus seiner Hose, stillte damit seine Blutung und weiter ging das Gemetzel.
Nein, früher wedelten sie nicht gleich mit der weißen Flagge oder rannten zu
ihren
Medizinmännern und das obwohl sie damals noch gar keine 10 €uroren
“Medizinmannaufsuchgebühr” abdrücken mussten.
Aber vielleicht lag es auch nur daran,
daß ein Indianer früher noch keine freie
“Medizinmannwahl” hatte, so wie wir es heute haben
und ihm deshalb die
Möglichkeit
fehlte, zum Medizinmann seines Vertrauens zu wechseln.
“Milly Wichtl” jedenfalls hat diese Möglichkeit und die sollte er auch
schleunigst nutzen.
Denn nur so kann er den Qualen am Marterpfahl entkommen, an dem ihn
seine
aufgebrachten Fans in die ewigen Jagdgründe schicken wollen.
Text
& Bild: G.G.
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Das Wunder von
Happy Town
(Madonna vergießt Tränen)
Guido war dabei
Am gestrigen Abend tauchte völlig unerwartet die weltbekannte, Heilige
Madonna im
Schelklinger Stellwerk auf. Grund war wohl der, sich von Johnny Playbäckers
Bühnenshow
die ein oder andere Showeinlage abzuschauen. So berichtet jedenfalls unser
Reporter Guido
Gaffer, der Vorort war und eigentlich einen Konzertbericht vom
GRANULA+OREN-Gig
verfassen wollte, so aber Zeuge des Wunders von Happy Town wurde.
Von London über Stuttgart kommend, traf die heilige Jungfrau am frühen Abend gut
gelaunt in Happy
Town
ein und war dies auch bis zur Mitte einer grandiosen Show. In vorderster Front
tanzte und rockte
Miss
Virgin
zu den heißen Beats, die DIE GRANULA+OREN
in den Saal feuerten.
Die kurze Pause die Johnny sich und seinen Fans nach gut einer Stunde gönnte,
wollte auch Madonna
nutzen
um
sich auf der Damen-Toilette frisch zu machen. Nur wenige Sekunden nachdem sie
den Sanitär-
bereich
betreten
hatte, war ein ohrenbetäubendes Geplärre zu hören. Ein weiblicher Fan von Johnny
der
unerkannt
bleiben will,
war gerade dabei sich die Nase zu pudern und wurde so Augenzeuge des Vorfalls.
Helena, so der Name der anonymen Informantin, berichtete später völlig
aufgebracht unserem Reporter
Guido Gaffer. I benn graad am Schbiagl gschdanda ond hau dia Piggl an meiner Naas mit
Puuder a weng
abdegga wella,
dann isch dui Frau reikomma ond hodd au en Schbiagl gugget. Ond noch hau i no
dengt,
des isch doch dui
Schbritnej Schbiers ond noch hoddse au scho aagfanga zum schreia. i hau zerschd
dengt
dui dääd sich vielleichd
warmsenga weil se nocher no als Schbäschelgäscht aufdritt, aber mo se dann mid
hejlige Auga nausgrennd isch,
haune dengt, des isch was ärnschdes.
(Die Übersetzung ins deutsche): Ich stand am Spiegel und wollte meiner total
überfetten Haut mit Puder
etwas
den Glanz nehmen, da ging die Tür auf und herein kam eine Frau und
schaute ebenfalls in den
Spiegel.
Zuerst dachte ich die kenne ich doch, die hat verdammte Ähnlichkeit mit Britney
Spears und da
fing sie auch
schon an zu schreien. Ich dachte noch na ja, die trainiert bestimmt ihre
Stimmbänder da sie
nachher noch
eine
kleine Gesangseinlage als besonderer Gast von Johnny hat. Erst als sie mit
Tränen in
den Augen raus
rannte,
wußte ich, daß es was Ernstes sein muß.
Diese tumultartigen Szenen blieben natürlich auch von Johnny, der in seiner
Garderobe weilte, nicht
unbemerkt.
Er stützte die am Boden kauernde Madonna und führte sie in den Backstage-Bereich,
wo
er sich
rührend um sie
kümmerte und versuchte, sie wieder aufzubauen.
Unserem Reporter
Guido Gaffer ist
es
gelungen, den Beiden
unbemerkt zu folgen und ihr Gespräch zu
dokumentieren.
Hier nun sein Bericht:
Johnny redet tröstend auf die tränenübergossene Jungfrau ääh- Madonna ein
Johnny fragte Madonna: Hey Baby, what`s wrong? M: ooh god, my hair. J: what is
with your hair?
M: my fucking hairs are so bullshit. My hair is hanging like a german sauerkraut.
My new hairspray is so
fucking
bad, i cańt go with this bloody bastard hairstyle under the peoples. J. Ooh
Madonnababy, it is
the normaly think
of the world. Hairspray is holding by sun, rain,and storm, but not, when you
rock in the
first row by a concert from
Johnny and the Granulators. M: perhaps your right, when i came next time to
your
Konzert, it́s better i make a
horsetail. J: Why first nexttime? Let́s do it now.
(Übersetzung): Hee du Schnalle, warum flennsch? M: Fünününü ... J: Was ist mit
deine Hoor? M: Meine
Kackfrisur
isch so scheiße, meine schdrähnige Wisch die hänget ronder wia Sauerkraut, des
Haarspray
wo ich zur Zeit benutz,
des isch der letzte Scheiß, mit der Klobürstenfrisur kann ich doch nicht mehr
unter
die Leute. J: Hey Schnuggale,
des isch doch des normalschte uff der Welt. Haarspray hilft zwar bei Sonne,
Regen und Sturm, aber doch idd wenn
du en erschter Reihe bei einem Konzert vom Johnny und den
GRANULA+OREN
roggsch. M: Johnnyle, wascheinz
hosch du recht, wenn i des nächste mal zu nem
Konzert von euch komme, dann isch es
glaub besser, ich mach mir vorher noch
einen Pferdeschwanz.
J: Warum erst nächstes mal? Laß es uns jetzt tun, sprach es und sie taten es an Ort und Stelle.
Dank Johnnys geschickter
Überzeugungsarbeit konnte der zweite Teil der Show
mit einer nun wieder
fröhlich mitrockenden Madonna fortgesetzt werden. Und wenn
der Schwanz noch hält,
dann rocken sie noch heute ...
Drum merke: -09:00 London Heathrow , Nebel - die Frisur hält.
-12:00 Airport Stuttgart, Sonne - die Frisur sitzt perfekt.
-21:00 Schelklingen Stellwerk, DIE GRANULA+OREN
in Concert - die Frisur ist am Arsch.

Die nun wieder trockengelegte Madonna mit
Pferdeschwanz
Text u. Foto: G.G.
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MEIN LIEBER SCHOLLI !
(Ist Angelina Jolie schon wieder schwanger ?)
Guido deckt auf.
Angelina Jolie ist zusammen mit Johnny Playbäcker auf
einer Party im Londoner
Hotel Blitz, Schlitz, Ritz oder so ähnlich gesichtet worden.
Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen wissen, weilte Johnny P. am
vergangenen Wochenende
in London, um bei der Verleihung der Goldenen-Palme teilzunehmen. Gleich drei
von diesen
begehrten Trophäen konnte Johnny einsacken, er erhielt sie in Bronze, Silber und
Gold.

Gold bekam er für "Best Liveshow 2007".
Silber erhielt er für seinen Song "idwhya" und mit seinem
genialen Video "LaAdW"
sicherte er sich die Palme in Bronze.
Kein Wunder also, daß Johnny bei
der anschließenden Aftershowparty der am meist
begehrte Künstler war. Angelina Jolie, die
ebenfalls
zu den Preisträgern gehörte, (sie
erhielt eine Palme in Gold für "Best Body")
interessierte sich an
diesem Abend besonders für Johnny. Gut möglich daß es
daran lag, daß
Miss Jolie sich einsam fühlte,
weil ihr "Brett" es vorzog lieber in einem Pit(t)-Stop" abzuhängen
als sie zu dieser Preisverleihung zu
begleiten. Keine Gelegenheit ließ Angelina
aus, um in Johnnys
Nähe zu sein und mit ihm Körperkontakt
aufzunehmen. Mit einem Trick gelang es
ihr
Johnny dazu zu bewegen, seine Arme um sie zu schlingen.
Wie mir Johnny später
erklärte,
gab Angie (so nennt Johnny liebevoll seine Angelina *Anm. d. Red.) an,
ein
"mords Hunger"
zu haben und daß sie schon ein Loch im Bauch hätte.
Ohne Vorwarnung zog sie meine Hände, ich stand gerade zufällig hinter ihr, um
ihre Taille und sagte
" Hier fühl mal ". Genau in diesem Moment hat wohl ein lauernder Paparazzi
auf den
Auslöser gedrückt,
wobei dann dieses Foto entstanden sein muß.
Ein Loch habe er nicht gespürt, gab Johnny mir gegenüber an.
Vielmehr hätte er
ein "Strampeln"
vernommen, was aber durchaus auch ein "Magenknurren" gewesen
sein könnte.
(Originalton
Johnny *Anm. d. Red.). Ob ihr "Brett" auch bei ihr einen "Pit(t)-Stop"
eingelegt
hat und ob Angelina
deswegen schwanger ist, das wissen wohl nur die Beiden.
Eines aber ist sicher.
Natürlich steckt Johnny dahinter, man kann ihn auf dem
Foto doch ganz
deutlich erkennen.
Text: G.G. Foto: Paparazzi
Angelina ist in festen Händen
Auf
dem Foto links ist deutlich zu sehen,
wie "Angie" mit ihrem Arm
Johnnys rechte Hand an sich drückt.
Foto rechts: Sie trägt den Ring am Stinke-Finger. Ist er ein Geschenk von "Brett"?
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Wat älls ?
(Mit Gluunie Schorsch auf´n
Nespresso)
Ein Pläuschchen mit dem Frauenschwarm
Das vergangene Wochenende nutzte Johnny
P. Sänger und Gitarrist der legendären Boogie Bänd aus Happy Town
um sich in Paris von den Anstrengungen der letzten Tage zu erholen.
Am späten Samstagnachmittag betrat Johnny ein kleines
Straßenkaffe abseits des großen Trubels und wollte bei
einem Tässchen Kaba den Tag noch einmal gedanklich an sich vorbeiziehen lassen.
Weil aber die 2 Tische die
das schnuckelige Cafe zu bieten hatte schon alle besetzt waren, musste sich
Johnny nun entscheiden.
Setzte er sich lieber an den Tisch an dem eine knackärschige Blondine im
Miniröckchen und einem Fahrgestell das
bis zum Boden reichte und eine dunkelhaarige Französin Mitte 20 mit Schmollmund
und Körbchengröße D saßen ???
Oder zog es Johnny vor an dem Tisch zu platzen an dem ein älterer Herr, wohl so
um die 50zig, mit seiner recht
appetitlichen, braungebrannten Begleiterin Mitte 30 saß ??? - Er entschied sich
für Letzteres.
Ein freundliches "Hello, can i sit next to you girl" seitens Johnny sorgte
Anfangs zwar für etwas Verwunderung bei
dem alten Mann ?!? (gab es doch nur 2 Stühle am Tisch) aber er begriff dann
dennoch recht schnell und bot Johnny
seinen Platz an. "Oh nein, ich kann doch einen so alten Mann nicht einfach rum
stehen lassen" erwiderte Johnny
und schlug dem alten Sack folgenden Deal vor: Also wie wär´s wenn du deiner
Begleiterin einfach deine Kreditkarte
zusteckst und sie für ein paar Stunden zum shoppen schickst? "WOW - wat a greit
aidiir, änd we make a mens-
stammtable so long."

Johnny, warum hast du so zarte Hände ?
(damit ich besser playbäcken kann
... wat älls?)
Nachdem die Tussi freudestrahlend das Cafe zusammen mit den zwei Schnitten vom
Nebentisch und der Kreditkarten-
sammlung von Mr. Gluunie verlassen hatten, bot eben dieser Johnny das du an. "Ok,
mai neim is Schorsch, ai käm
from amerika änd aim so häppy tu see yuu hir. yuu ar doch Johnny P. the greit
perfoormer änd singer, aim a big big
fän from yuu, let mi yuu of a drink load in ".
Ok, willigte Johnny ein, dann hätte ich gerne nen Kaba. - "Wat älls" ??? fragte
Mr. Gluunie
Ok, vielleicht noch mit Sahne antwortete Johnny. - "Wat älls"???
Sonst nix, des langt, ließ Johnny wissen.
"Yuu drink Kaba ??? - Wat is sätt ??? wollte Schorsch nun Wissen.
"Yuu mast unbedingt probiering mai nju feivorit Gedrink - Nespresso" empfahl nun
Mr. Gluunie.
"Ok, kein Problem" - meinte Johnny, "dann nehme ich eben das".
"Wonderfuul" meinte Schorsch, "pro cap of Nespresso hu gos over the Ladentable,
bekeim i faif sänt Provision, aim
nämlich the Män from the Nespresso-Werbung in the Tiwi. Yuu know me" ???
"Sorry nö, ich dachte bisher immer du wärst der aus dem emergency room, bei dem
sich die Frauen immer absichtlich
in die Notaufnahme einliefern lassen, nur um mal unter dir zu liegen. Aber in
Wirklichkeit bist du ja so einer, der es
nötig hat und sich auf fremden Partys mit ner Flasche Martini einschleichen mußl"
war Johnnys Antwort.
"No,ai häv sis not nöötig, me lay the women tuu the läggs" fügte Schorschi noch
hinzu, bevor er feststellen musste,
daß ihm an diesem Tage nicht nur die Frau, sondern auch seine
Kreditkartensammlung abhanden gekommen ist.
So bleibt Mr. Gluunie also nur noch die spärliche Einnahme aus seinem
Nespresso-Werbespot - Wat älls ..?"
Tja Schorschi, so kann´s gehen - no money, no woman ...
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"ertappt"
(Johnny auf Abwegen)
Guido weiß wie´s
wirklich war.

Mit dieser Falschmeldung versuchten handelsübliche 0815 Klatschblätter wie Frau
im Spargel,
Das güldene Blatt, Das Noije und andere Schmierblätter, ihre Verkaufszahlen zu
steigern.
Dank der guten Kontakte unseres Reporters
Guido Gaffer
ist es uns gelungen, die Identität
der angeblich Unbekannten zu lüften. Wie auf dem Foto unten nur unschwer zu
erkennen ist,
handelt es sich bei der Schönheit um Johnnys griechische Ehefrau Helena. So
sieht sie also aus,
die Frau mit der Johnny schon mehr als 19 Jahre verheiratet ist und die ihn so
sein läßt wie er ist.
Text u. Foto: G.G.
